Trauerarbeit in Hypnose

Hypnose ist eine Methode.

Eine Methode, von der ich begeistert bin, von dem Prozess, von der Schönheit und nicht zuletzt der schnellen Klarheit. Das Bewusste tritt während des Prozesses in den Hintergrund, Das Unbewusste in den Vordergrund. Der Klient bzw. die Klientin geht nur so tief in Trance, wie er oder sie selbst bereit ist, das Problem zu lösen. In Hypnose ist alles erlaubt, alles möglich, der Platz und alles zu seiner Zeit.

Über die Verabeitung der Trauer können Dauerstress bedingte Erkrankungen z.B. ein geschwächtes Immunsystem und dessen Folgen, emotionale Störungen, Depressionen, Schmerzerkrankungen, Angststörungen, diverse Blockaden.... in der Regel direkt “an der Wurzel” behandelt werden. Dabei wirkt Hypnose wie ein Zeitraffer. In Hypnose können zur Heilung Trauergefühle nachgeholt und aufgelöst werden. Trauer ist individuell verschieden. Nicht nur der Tod ist zu betrauern. Auch Trennung und vieles mehr ist zu betrauern. Und oft gab es keine Schulter zum Anlehnen oder ein Austausch wie früher in den Familien war nicht möglich und häufig sind vertraute Personen Anlass der Trauer. Ist für Trauer in unserer Zeit Zeit und Platz? Das Gefühl ist aus der Öffentlichkeit gedrängt worden. Selten wissen wir, ob unsere Trauer angemessen ist.

Und wir beginnen dagegen anzukämpfen. Dadurch verstärken wir sie, sie wird immer grösser und droht uns zu überschwemmen, wird unterdrückt. Durch mehr Stressproduktion erscheint die Trauer dann doch zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt und als scheinbar “zusammenhanglose Traurigkeit”, die auf Anhieb nicht erklärbar ist. Aber - wir sind Menschen, keine Maschinen. Jedes Gefühl hat ein dazugehöriges Gefühl z.B. Traurigkeit-Lebensfreude, Liebe-Hass... Wenn ein Gefühl geblockt ist, kann das Gegengefühl nicht gelebt werden. Es wird aufs funktionieren reduziert. Wir müssen uns erinnern, um in Extremsituationen nicht ausgeliefert zu sein und mit unseren Gefühlen in gesundem Kontakt zu stehen. Hinweise auf verdrängte Trauer sind oft Essstörungen, undefinierbare Stimmungsschwankungen (depressive Episoden) oder undefinierbare körperliche Schmerzen.Es gibt die unterschiedlichsten Facetten der Trauer und wichtig - alles ist erlaubt.

Hypnose bietet den Raum dafür. Z.B darf man sich auch selbst betrauern oder wütend sein... In der Hypnose bekommt die Trauer ein Bild, einen Rahmen, einen Platz. Ich gehe mit den Klienten durch eine Bildgalerie der Erinnerungen, um das in der Hypnose Erinnerte an einem besonderen Ort zu lassen.Ich bitte sie oder ihn, ein Familienfoto zu machen oder mit Freunden z.B. in der Kartenspielrunde, im Sport zu treffen, der Gegangene gehört immer dazu. Es können Dinge gesagt werden, die noch gesagt werden müssen, Begegnung im Licht, um noch das zu sagen oder zu hören, was noch gesagt werden will, um sich danach in Frieden zu verabschieden.

Versuchen Sie es, ich begleite Sie gerne!

Ihre Bettina Kunte